In/Sub Text

 

 23.03. - 16.04.2017

 

Opening

Wednesday, March 22, 7 p.m. 

 

with

Junseok Jang

Diego Leclery

 

Curated by Sung Rim Hwang

 

 

 

 

Ji-Young Rhee : connected [in]

 

23.03. - 16.04.2017

 

Opening

Wednesday, March 22, 7 p.m. 

 

Curated by Stephanie Fenner 

 

 

DISKURS Berlin

Novalisstrasse 7, 10115 Berlin-Mitte

 

 

 

Please scroll down for German version.

 

In/Sub Text

Curated by Sung Rim Hwang

How much of our thoughts and feelings are communicated through language? Although the literal meanings of words and sentences help our communication, most people would admit that we actually understand or feel what’s really hidden behind, between, or beyond the words. 

This exhibition shows the works of two contemporary artists who are conveying meaning by dealing with texts.  

The Korean artist Junseok Jang, explores various cultural concepts related to the meaning of flowers through the Korean letter '꽃' which means 'flower'. Despite the fact that '꽃' is a phonetic character, he turned '꽃' upside down to make it look like a blooming flower. He uses artificial materials and civilized texts in order to transcend the perception of flowers symbolizing life and beauty. Moreover, these paradoxical methods, while asking us to question the stereotyped concepts of flowers, provide us with culturally expanded meanings such as death, mourning, meditation, healing etc. 

Diego Leclery, who works in New York, often collapses our perceptions, of words by simple, witty juxtaposition and a gimmicky play of words and objects: celebrity quotes with old broom sticks; a casual secular gesture with a sacred Bible; ambiguous appropriation hovering between respect and disrespect; and so on. These contradictions give the artwork the magical ability to not merely deconstruct our perceptions but also reconstruct them complexly.  

Both of them twist the significations of texts or intervene in the process of conceptualizing and imaging words in our minds, revealing the crack between the text and the concept, or between the text and the image, thereby transforming or expanding their meanings. This is only one of the manifold approaches that reflect their in-depth insights into the signs and symbols of society and culture. Thus, these pieces let us encounter the world afresh by reminding us what we overlook every day like social obsessions, homages, the vanished etc.  

 

 

In / Sub Text

 

Kuratiert von Sung Rim Hwang

 

Wie viel von unseren Gedanken und Gefühlen wird durch Sprache kommuniziert? Obwohl die wörtliche Bedeutung von Worten und Sätzen unserer Kommunikation helfen, würden die meisten Leute zugeben, dass wir tatsächlich verstehen oder fühlen, was wirklich hinter, zwischen oder jenseits der Worte verborgen ist. Diese Ausstellung zeigt die Werke zweier zeitgenössischer Künstler, die durch den Umgang mit Texten Sinn vermitteln.

 

Der koreanische Künstler Junseok Jang erforscht verschiedene kulturelle Konzepte im Zusammenhang mit der Bedeutung von Blumen durch den koreanischen Buchstaben „“, der „Blume“ bedeutet. Trotz der Tatsache, dass „“ ein phonetisches Schriftzeichen ist, hat der Künstler es auf den Kopf gestellt, um es wie eine blühende Blume aussehen zu lassen. Er benutzt künstliche Materialien und kultivierte Texte, um über die bloße Wahrnehmung von Blumen als ein Symbol für das Leben und die Schönheit hinauszugehen. Während wir das stereotypische Konzept von Blumen in Frage stellen, bieten uns diese paradoxen Methoden kulturell erweiterte Bedeutungen, wie den Tod, die Trauer, die Meditation und Heilung.

 

Diego Leclery, der in New York arbeitet, bringt oft unsere Wahrnehmungen ins Wanken. Angefangen bei Worten durch einfache, witzige Gegenüberstellung und ein effekthascherisches Spiel mit Wörtern und Objekten: Zitate von berühmten Persönlichkeiten mit alten Besenstöcken; eine lässige profane Geste mit einer heiligen Bibel; zweideutige Aneignung schwebt zwischen Respekt und Respektlosigkeit; und so weiter. Diese Widersprüche verleihen dem Kunstwerk die magische Fähigkeit unsere Wahrnehmungen nicht nur zu dekonstruieren, sondern auch komplex zu rekonstruieren.

 

Beide verdrehen die Bedeutungen von Texten oder greifen in den Prozess der Konzeption und Bildgebung von Wörtern in unseren Köpfen ein und zeigen die Spaltung zwischen dem Text und dem Konzept, oder zwischen dem Text und dem Bild und verändern damit ihre Bedeutungen. Dies ist nur einer der vielfältigen Ansätze, die ihre tiefgreifenden Einblicke in die Zeichen und Symbole der Gesellschaft und Kultur reflektieren. So lassen uns diese Arbeiten der Welt neu begegnen, indem sie uns daran erinnern, was wir jeden Tag übersehen, wie gesellschaftliche Zwangsvorstellungen, Huldigungen, das Verschwundene usw.

Ji-Young Rhee : connected [in]

Curated by Stephanie Fenner

BANG, BOOM, BOING. - At present, we are exposed to a permanent over- excitement of sensory impressions and audiovisual stimuli. Which filter can we use to sharpen our perception? The Korean artist Ji-Young Rhee uses the filter of the detailed view and lets each of her found objects tell their very own story. By association a new narrative can develop in the eye of the observer.

In the exhibition connected [in], Rhee creates narrative moments with her photographs, which may appear profane at first, but raises many questions at a second glance. What is the relationship between the objects? Who used them before, what have they experienced, what purpose have they served before, who has lost them, possessed them, touched them and interacted with them? In her works, the artist deals with connections - the nexus between objects, people and times. She follows the paths of life of others and takes their ways of thinking into account. In doing so, she records traces of past events and existences. Her fascination for the points when connections are made between objects and people seems to come from experiences with exactly this.

Following her interest in geometric forms, Rhee observes the relationships between man and architecture. She notes that buildings that are situated on the outskirts or outside of the city are often adapted to their function. They were rebuilt, painted and adapted for a specific purpose. Windows and ventilation grids were installed at specific positions, walls sometimes only painted to a certain point, ignoring any rules of aesthetics. In her photographic expeditions, the artist develops a fascination for patterns and forms that occur unintentionally and unexpectedly. Especially the conversion of an already standing building offers the possibility to contemplate the motivation of conscious intervention of a pre-existing construct.

Ji-Young Rhee studied painting at the Daegu Katholic University in South Korea, and media art with a focus on photography under Thomas Struth and Candida Höfer at the Staatliche Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Following numerous exhibitions in Korea and Germany, she now presents her works for the first time in a solo exhibition in Berlin with Ji-Young Rhee: connected [in]. The visitor will be able to trace their own perceptions, to focus on individual details and then to see them again in a larger context. Consequently, the viewer can perceive the work in the given composition, but also draw new connections between the work groups. He can choose his own tempo, neither following a given rhythm nor a complex theory.

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Ji-Young Rhee : connected [in]

Curated by Stephanie Fenner

BÄNG, BOOM, BOING. – Gegenwärtig sind wir einer permanenten Überreizung von sinnlichen Eindrücken und audiovisuellen Reizen ausgesetzt. Welchen Filter können wir einsetzen, um die Wahrnehmung zu schärfen? Die koreanische Künstlerin Ji- Young Rhee benutzt den Filter der Detailbetrachtung und lässt dabei jedes ihrer gefundenen Objekte eine ganz eigene Geschichte erzählen. Assoziativ kann sich im Auge des Betrachters eine neue Narrative entwickeln.

In der Ausstellung connected [in] schafft Rhee mit ihren Fotografien narrative Momente, die zuerst profan erscheinen mögen, auf den zweiten Blick jedoch viele Fragen aufwerfen. In welcher Beziehung stehen die Objekte zueinander? Wer hat sie zuvor benutzt, was haben sie erlebt, welchem Zweck haben sie ehemals gedient, wer hat sie verloren, besessen, sie berührt und mit ihnen agiert? Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Verbindungen - dem Nexus zwischen Objekten, Menschen und Zeiten. Sie vollzieht Lebenswege und Denkweisen Anderer nach und nimmt darauf Bezug. Dabei nimmt sie Spuren auf, die auf vergangene Ereignisse und Existenzen hindeuten. Ihre Faszination für Berührungspunkte zwischen Dingen und Lebewesen scheint aus Erfahrungen mit genau diesen zu stammen.

Ihrem Interesse für geometrische Formen folgend, beobachtet Rhee die Beziehungen zwischen dem Menschen und Architektur. So bemerkt sie, dass Gebäude, die sich am Rande, oder außerhalb der Stadt befinden, häufig an ihre Funktion angepasst wurden. Sie wurden umgebaut, gestrichen und einem ganz bestimmten Zweck angepasst. Fenster und Lüftungsgitter wurden an spezifischen Positionen angebracht, Wände nur bis zu einem bestimmten Punkt gestrichen, jegliche Regeln der Ästhetik ignorierend. Die Künstlerin entwickelt auf ihren fotografischen Streifzügen eine Faszination für Muster und Formen, die unbeabsichtigt und unerwartet auftreten. Besonders der Umbau eines bereits bestehenden Gebäudes bietet die Möglichkeit über die Beweggründe dieser bewussten Intervention in ein bereits existierendes Konstrukt zu spekulieren.

Ji-Young Rhee hat Malerei an der Daegu Katholic University in Südkorea studiert und Medienkunst mit einem Fokus auf Fotografie bei Thomas Struth und Candida Höfer an der Staatliche Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Nach zahlreichen Ausstellungen in Korea und Deutschland zeigt sie nun erstmals in der Ausstellung Ji-Young Rhee: connected [in] ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung in Berlin. Der Besucher ist eigeladen selbst der eigenen Wahrnehmung nachzuspüren, auf einzelne Details zu fokussieren, um sie dann wieder im großen Zusammenhang zu sehen. Der Betrachter kann dabei die Arbeiten in der vorgegebenen Hängung rezipieren, aber auch neue Verbindungen zwischen den Werkgruppen ziehen. Er kann sein eigenes Tempo wählen, muss weder einem vorgegebenen Rhythmus folgen, noch einer komplexen Theorie.

 

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Jofroi Amaral, Installation view                                                                                                Peter Vink, Installation view       

 

November 17, 2016 - February 26, 2017

 

 

Opening
Wednesday, November 16, 7 pm

 

 

With

Jofroi Amaral

Peter Vink

 

 

Curated by DISKURS Berlin

 

DISKURS Berlin

Novalisstrasse 7, 10115 Berlin-Mitte

 

 

 

What is the midnight sun? You might know it without having seeing it. Is it day or is it night? Can we trust our eyes? Only for one day at the poles, in the midnight sun is glowing for 24 hours, misleading the usual perception of time for there is not difference between night and day. Nevermind. The question of seeing is always related to where you position yourself in the space. Navigating freely is almost impossible. We are all, always, conditioned by the world surrounding us.

 

Belgian artist Jofroi Amaral and Dutch artist Peter Vink both deal with detouring our perception of space and of the object that we are looking at. Intervening directly and physically into the gallery space, Vink challanges the limits between architecture and body expression. His site specific installation, which carries the name of the space, Diskurs 2016, is a work about the invisible structures that we don't always perceive, but that are yet there. Taking as construction lines the actual traces on the façade of Novalisstrasse 7, Vink bring them inside the gallery space, pushing the visitors to physically confront themselves with them. On the other hand, Amaral's practice plays with our preconceptions of the represented and the representable. Amaral sees painting as an act of exploration and creation which is not only related to the action of painting itself. The communication passes through the canvas, but moreover despite the canvas; through the object but also beyond the object itself. For this exhibition's project Amaral presents three pieces: a painting, a sculptural object and a drawing. These elements, although conceived independently, structure the room asymmetrically, silently interrogating the viewers about their semantic relationship. The exhibition Midnight Sun aims to explore constrictions in movements and constrictions in the process of creating meaning.

 

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Was ist die Mitternachtssonne? Sie können es wissen, ohne zu sehen. Ist es Tag oder ist es Nacht? Können wir unseren Augen trauen? Nur für einen Tag an den Polen, leuchtet die Mitternachtssonne für 24 Stunden, irreführend entgegen der üblichen Zeitwahrnehmung gibt es keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Vergiss es. Die Frage des Sehens steht immer in Bezug zu dem Raum in dem wir uns befinden. Das Navigieren ist fast unmöglich. Wir sind alle, immer, bedingt durch die Welt um uns herum.

 

Der belgische Künstler Jofroi Amaral und der holländische Künstler Peter Vink beschäftigen sich mit der Abkehr unserer Wahrnehmung von Raum und Objekt. Direkt und körperlich in den Galerieraum greift Vink nach den Grenzen zwischen Architektur und Körperausdruck. Seine standortspezifische Installation, die den Namen Diskurs 2016 trägt, ist eine Arbeit über die unsichtbaren Strukturen, die wir nicht immer wahrnehmen, aber die noch da sind. Als Konstruktionslinien nimmt er die Architektur der Fassade an der Novalisstrasse 7 auf, bringt sie in den Galerieraum, um die Besucher körperlich damit zu konfrontieren.

Auf der anderen Seite, die Arbeiten von Amaral, der mit unseren Vorurteilen des Repräsentierten und des Repräsentativen spielt. Amaral sieht die Malerei als eine Erforschung und Schöpfung, die nicht nur mit der Malerei selbst zu tun hat. Die Kommunikation verläuft durch die Leinwand und darüber hinaus, durch das Objekt und darüber hinaus. Für dieses Ausstellungsprojekt präsentiert Amaral drei Werke: ein Gemälde, ein skulpturales Objekt und eine Zeichnung. Diese Elemente, obwohl unabhängig konzipiert, strukturieren den Raum asymmetrisch. Die Ausstellung Midnight Sun zielt darauf ab, Einschränkungen der Beweglichkeit auf den Prozess des Schaffens zu erforschen

 

 

                                                   Design by Sharif El Fatatry

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(ulti)mate Event

 


September 15 - October 30, 2016

 

 

Opening
Wednesday, September 14, 7 pm

 

 

With

Jimok Choi
Ann Oren
Elisa Storelli

 

Curated by DISKURS Berlin

 

DISKURS Berlin

Novalisstrasse 7, 10115 Berlin-Mitte

 

 

German version see below.

 

Time is space and they are only a system of references deciding what is in and what is out a certain border. This limit, which is a frame, can assume the meaning of “structure”, but also “stage”. The exhibition (ulti)mate Event presents three artists whose works explore the ambiguity within the frame as a context and the frame as an object.

 

The “Event”, according to Zizek, "…. but is a chage of the very frame through which we perceive the world and engage in it."1 The frame and the Event are then related since they exist in function of the black spots in a certain place. Jimok Choi uses the physical void to question and extend the concept of belief and narration. On the other hand, Ann Oren fragments an existing narrative -which is done by an act of reappropriation – dramatically changing the nature of the object we are looking at. This plays with our preconceptions and ways to experience it: Elisa Storelli, by not showing us part of the narration behind her research, forces us to face this unknown object and to explore anew our everyday constructions.

 

(ulti)mate Event aims to put the visitor outside the comfort zone in order to challenge our subjective perception of the Real.

...

 

Zeit ist Raum. Beide zusammen machen ein Referenzsystem aus, das entscheidet, was innerhalb und was außerhalb gewisser Grenzen einzuordnen ist. Diese Grenzen könnte man als Struktur, oder auch als Bühne oder Rahmen, bezeichnen. Die Ausstellung (ulti)mate Event präsentiert drei Künstler, deren Arbeit sich mit der Vieldeutigkeit dieses Rahmens, und auch mit diesem als Objekt, auseinandersetzt.

 

Das „Event“ bezieht sich nach Zizek „..., but is a change of the very frame through which we perceive the world and engage in it.“1. Einem fehlenden Glied innerhalb des Geflechts, das unser Referenzsystem ausmacht. Der Rahmen und das Event sind insofern miteinander verbunden, als Punkte innerhalb eines konkreten Kontextes. Jimok Choi verwendet physische Leere und Abwesenheit, um Konzepte von Glaube und Narrative zu hinterfragen. Ann Oren wiederum fragmentiert eine bestehende Narrative – die mittels Wiederinbesitznahme geschaffen wurde – und verändert somit den Charakter des Objekts dramatisch. So spielt sie mit Erwartungshaltungen und Konzeptionen. Elisa Storelli behält sich Teile der Narrative hinter ihrer Arbeit vor. So ist man gezwungen, sich einem unbekannten Objekt, und zugleich den eigenen alltäglichen Wirklichkeitskonstrukten zu stellen.

 

(ulti)mate Event beabsichtigt, den Betrachter aus Komfortzonen zu stoßen, um die subjektive Wahrnehmung in Frage zu stellen.

 

1 Event, Slyvoj Zizek, 10

 

 

Design by Sharif El Fatatry

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Is Anybody Home?

 

 

June 30 - July 24, 2016

 

Opening

Wednesday, June 29, 7 pm

 

Featuring

Nina Haab | Kuai Shen & Pengyu Huang | Jinwoo Yang


Curated by Elisa Rusca

 

 

DISKURS Berlin
Novalisstrasse 7, 10115 Berlin-Mitte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

At some point in our life, we all get lost. Lost in words, lost in thoughts, lost in feelings, lost in memories, lost in places.  At some point, sooner or later, we have all experienced the deep will ofjust going home. Going home and nothing else, as rejoining a familiar environment would act as a magic healing balm for our soul's wounds. But what if, once we finally arrive, we found an empty place instead? How can we deal with the void of our absence in familiar rooms filled with others' actions, presence, life? What is home, anyway?

 

“Is anybody home?”, a shout at first, a whisper at last, becomes then the materialisation of our need to reach anyone who'd be there, listening. Is anybody home? resonating in an empty house means to go back...and still feeling lost.

 

The exhibition Is Anybody Home? Aims to address the question of belonging and identity; physical separation and devised affiliation create also new ways to intend “home” in a larger sense. What kind of roots can we have, in a world that is both extremely interconnected and fragmented, in which to migrate and to be eradicated are not only necessities for many, but rather they become a new global standard?

 

The three artists presented here deal with the idea of distance, home and identity. Nina Haab works with photography, video and installation; in her practice, she collects factual traces and spoken memories of strangers that she then re-elaborates, adding to the final result her own
universe of references. The narration between facts and fantasy is then mixed up, opening to new interpretations by the viewer. New narratives and interrogations about identity are also at the core of Jinwoo Yang installations, in which familiar objects and situations are distorted and twisted with a playful and ironic approach. On the other hand, Kuai Shen “audiovisual naturalist and ant lover” as he said himself, creates ecosystems welcoming ant colonies; fascinated by these incredible little
creatures, Shen films them and records them, mixing together technology and art while interrogating the viewers about the society they live in and their thought of humanity.

 

Is Anybody Home? talks about consciousness of the self and memory, nationality and migration, environment and social structures: all these are different aspects that act together in order to build one's identity and feeling of belonging.

 

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Früher oder später verlieren wir uns alle mal. Sei es in Worten, in Gedanken, in Gefühlen, in Erinnerungen, oder auch an den verschiedensten Orten. Und früher oder später haben wir dann das tiefe Bedürfnis, einfach nach Hause zurückzukehren. Einfach nur nach Hause zurückzukommen, als ob die gewohnte Umgebung ein magischer Balsam für unsere Seele sei. Aber was ist, wenn wir an einen Ort zurückkommen, an dem niemand mehr ist? Wie kann man mit den spürbaren Abwesenheiten, die die Zeit und das Leben an uns scheinbar so vertrauten Orten hinterlassen, umgehen? Was ist zuhause, was ist Heimat, überhaupt?

 

„Ist jemand zu Hause?“, ein fröhlicher Ruf zunächst, ein leises Flüstern zuletzt, wird so zum klanglichen Ebenbild unseres Bedürfnis nach jemand, der da ist, der zuhört. „Ist jemand zu Hause?“ bedeutet, dass man zurückkommt, und sich letztlich doch wieder verliert.

 

Die Ausstellung Is Anybody Home? beschäftigt sich mit Fragen des Hingehörens und der Identität; physische Trennung und bewusst gewählte Zugehörigkeiten schaffen zudem neue Möglichkeiten, Heimat neu zu definieren. Welche Arten von Wurzeln können wir in einer Welt haben, die gleichzeitig so vernetzt und so fragmentiert ist, in der Migration und Entwurzelung nicht nur Notwendigkeit für viele, sondern beinahe schon ein neuer globaler Standard geworden sind?

 

Die drei hier präsentierten Künstler beschäftigen sich mit Ideen von Distanz, Heimat und Identität. Nina Haab arbeitet mit Fotografie, Video, und Installationen; methodisch sammelt sie Spuren und Erinnerungen verschiedener Menschen, die sie dann be- und verarbeitet und anschließend mit Referenzen aus ihrem eigenen Universum anreichert. Die Narrative oszilliert so zwischen Fakten und Fantasie und eröffnet dem Betrachter neue, höchst eigene Interpretationen. Neue Narrativen und Fragestellungen stehen auch im Mittelpunkt von Jinwoo Yangs Installationen, in denen altbekannte Objekte und Situationen auf verspielte und ironische Art verzerrt und verändert werden. Kuai Shen wiederum, „ein audiovisueller Naturalist und Ameisenliebhaber“, wie er über sich selbst sagt, erschafft Ökosysteme für Ameisenkolonien; fasziniert von den kleinen Kreaturen, filmt er diese und macht Aufnahmen, vermischt so Technologie und Kunst, und hinterfragt damit das Gesellschafts- und Menschenbild des Betrachters.

 

Is Anybody Home? setzt sich mit dem Bewusstwerden des Selbst, Erinnerung, Nationalität, Migration, der Umwelt und sozialen Strukturen auseinander: all diese als Aspekte, die in ihrem Zusammenspiel die Identität und das Zugehörigkeitsgefühl jedes Einzelnen aufbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

                          KILL EINSTEIN

 

 

April 28 – June 5, 2016

Opening

Wednesday, April 27, 7pm

 

Featuring

THE - Thomas Eller, Jan-Peter E. R. Sonntag

 

 

DISKURS Berlin Novalisstraße 7, 10115 Berlin-Mitte

 

 

 

 

 

 

 

Als Albert Einstein im Jahr 1916 seine Gravitationswellen postulierte, hat er selbst kaum daran geglaubt, dass seine Theorie jemals messbar oder evident werden könnte. Im letzten Februar kam dann die Meldung, dass der fehlende Beweis geführt werden konnte. Die Gravitationswellen sind der Nachhall des Urknalls, der sich vor  ca. 13,7 Milliarden Jahren ereignet hat. Dass er tatsächlich stattgefunden hat, ist nun nachgewiesen und verifiziert. Der Vorgang selber entzieht sich jeder Vorstellungskraft und existiert quasi nur als akademische Beschreibung und nach der Meldung im letzten Februar eben als Cartoon oder Big Bang Animation. Je mehr aber wissenschaftlich bewiesen werden kann, desto weniger bleibt dann Platz für das Mysterium des Universums und der Menschheit. Einstein hat mit seinen Theorien die Methodik unseres Denkens und der Forschung verändert. Für diese Veränderung danken wir ihm und doch warten wir auf Weiterdenkende und Tuende. „KILL EINSTEIN“.

 

When Albert Einstein first predicted the existence of gravitational waves in 1916, he hardy believed himself that his theory would ever detected. However, last February was reported that this lack of proof had finally been confirmed: gravitation waves are reverberations of the Big Bang, originated almost 13.7 billion years ago. In fact, what Einstein discovered then has been scientifically proven and validated today. The process itself evades all kinds of imagination; it seemed to have place only in academic descriptions. Thus, after the notification of their existence announced last February, gravitational waves are now even presented as a cartoon or in Big Bang animations. Yet, the more is proven by science, the less space is left for the mystery of the universe and humankind. With his theories, Einstein has transformed the way we think and attitude to science. We are grateful to him for this, while are waiting impatiently for further speculations and future actions. "KILL EINSTEIN".

 

 

Thomas Eller (THE)
„…und wäre ich nicht, dann wäre auch Gott nicht. Dass Gott Gott ist, dafür bin ich der Ursprung. Und wäre ich nicht, dann wäre Gott nicht Gott.“

„Gott würfelt nicht“, hat Einstein gesagt. In seiner Arbeit THE white male complex (quis ut deus), 2016 sucht Thomas Eller nach der Hintergrundstrahlung eines alten Universums, das man im Westen weitgehend aufgegeben hatte. Durch die Kriege im Nahen Osten jedoch bekommt die Frage nach verdrängten metaphysischen Resten in westlicher Kultur neue Aktualität. „Gott ist tot“, hat Nietzsche gesagt, aber er ist noch nicht begraben. Mit voller Wucht erleben wir den Terror gespeist aus Allmachtsphantasien eines sogenannten Gottesstaates. Wie fällt die westliche Antwort darauf aus?! – Um restaurativen Entwicklungen auch im Westen zu begegnen, erinnert Thomas Eller an mystische Erfahrungen in westlicher Kulturtradition, die ein positives Verhältnis zur Frage nach Gott erlauben und aus dem sich kein weltlicher Machtanspruch autoritärer Ausprägung entwickeln lässt, sondern den Einzelnen in Weltverhältnis treten lässt, dass ihn befreit von autoritären Zumutungen selbstermächtigter weltlicher und geistlicher Führer.
In seinem Video liest der Künstler die Predigt „Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum” von Meister Eckhart, die die für jede Orthodoxie ungeheure Behauptung aufstellt, dass das Selbst der Ursprung Gottes sei. Diese Ausstellung wirft auch ein neues Licht auf das Gesamtwerk von Thomas Eller, der sich seit über 25 Jahren mit der Frage nach dem SELBST beschäftig.


„…if I were not, God would not be: that God is God, of that I am the cause. If I were not, God would not be God.“

„God doesn´t play dice“, Einstein famously said. Thomas Eller’s work THE white male complex (quis ut deus), 2016 negotiates the background radiation of an old universe that in the West stands largely abandoned. The recent wars in the Middle East however give rise again to the suppressed metaphysical residue of Western culture. “God is dead”, Nietzsche famously proclaimed, the corpse however remains unburied. We are currently experiencing the full impact of terror fuelled by the phantasies for almighty power of a self-proclaimed theocracy. What is the West’s answer to this?! – Countering ultra-conservative movements also in the West, Thomas Eller reminds us of a cultural tradition in the West that allows for a positive approach to the question of god. One that does not give itself to become a mundane power of authoritarian discern. One also that liberates the individual from the impositions by self-accredited worldly and spiritual leaders and instead creates an enlightened approach to the world: it is the mystical experience.
In his video, the artist himself reads „Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum”, a homily by Meister Eckhart. To the utmost horror for any orthodoxy, this sermon claims god’s origin to be the self. As such, this exhibition also sheds new light on the complete works of Thomas Eller who for the past 25 years has been concerning himself with the question of the SELF.

 


Jan-Peter E. R. Sonntag
Jan-Peter E. R. Sonntag ist Künstler, Komponist und Theoretiker, Er studierte Kunst, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Komposition, Philosophie und Kognitionswissenschaft und „betreibt Wissenschaft mit den Mitteln der Kunst" (Verena Kuni). Er nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen & Festivals teil und erhielt zahlreiche Stipendien und Preise u. A. so den Berliner Klangknstpreis, den Deutschen Klangkunstpreis, war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude und der Villa Aurora. Seit 2012 betreibt er ein medien epistemologisches Forschungsprojekt über Friedrich Kittler Synthesizer und ist seit 2014 Mitherausgeber von Kittlers gesammelten Schriften. 2015 hatte er eine umfassende Einzelausstellung im WKV Stuttgart – RAUSCHEN und  realisierte  seine 3. Kammeroper – SINUS im Tieranatomischen Theater, Berlin um Herman von Helmholtz “Lehre der Tonempfindung” und eiiner apparativen Neuinterpretation des Helmholtzen  Apparates zur Kombination von Vocalklängen – eines ersten Synthesizer aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

Jan-Peter E.R. Sonntag is an artist, composer and researcher. He studied fine arts, art history, music theory, composition, philosophy and cognitive science. He has exhibited in various international exhibitions and received several grants or prizes such as Akademie Schloss Solitude, Berlin & German Sound Art Prize and the Villa-Aurora-Grant in LA. , USA, among others. Since 2012 he is running a media-epistemological research project on Friedrich Kittlers Synthesizer; since 2014, he is one of the the publishers of Kittlers collected writings.  In 2015 he had a solo show at the WKV in Stuttgart – RAUSCHEN, ; his chamber opera SINUS about Herman von Helmholtz was shown at the TAT in Berlin and his video- & sound-installation SONNTAG IM PARK was part of Xenopolis at the Deutsche Bank Kunsthalle in Berlin.

 

Das Kunstwerk von Thomas Eller wurde hergestellt mit freundlicher Unterstützung von:

4. Mediations Biennale, Poznan, 2014 

 

 

When  Nowhere  Becomes  Here

 

Latex  Ideology

 

 

Korean Participants 

Deok Yeoung GIM
NA Hyun
Hojun SONG
WON Seoung Won
YANG Jinwoo

 

Opening

MONA
20.09.2014, 6 p.m.

 

Freies Museum Berlin
19.09.2014, 7 p.m.

 

Venues

MONA Inner Spaces (MUSEUM OF THE NEWEST ART)
Gwarna 7a Street
Poznan
Poland
www.mediations.pl

21.09.- 27.10.2014

 

Freies Museum Berlin
Bülowstr. 90
10783 Berlin
Germany
www.freies-museum.com

20.09 - 10.10.2014

 

 

 

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Latex Ideology
The strangely bizarre country that is North Korea, to be more precise the dictator in power, is desperately trying to preserve the dynastic regime using juche ideology. In Korean, the word juche means independent or arbitrary interpretation of Marxism-Leninism. The communist teachings are used in ways that suit the regime in North Korea. Like latex juche ideology moulds itself to fit the form beneath. It is a “second skin” that it is supposed to protect against “infections and toxic or negative” substances (influences).

 

In July 1953, North and South Korea signed an a armistice agreement. Thus technically, even after sixty-one years, the two parts of Korea are still at war because no “final peaceful settlement” has yet been achieved. In 2013, the young chubby-faced dictator Kim Jong-un, grandson of Kim Il Sung, threatened to launch an attack with middle-range missiles, and even threatened the USA with nuclear war. With all due respect for the unpredictability and the danger that this regime represents, Kim Jong-un does provide the Western media with abundant opportunities for satire and entertainment.

 

The flow of information from North Korea remains tightly controlled. Information and images are strictly censored, so North Korea has become a fantasy state (Nowhere), which only exists in our imagination. In the South Korean art scene there are various and individual positions concerning this subject. North Korea, however, remains the least known country on Earth, whose art scene is almost totally unknown or non-existent.

 

For the 4. Mediations Biennial, “When nowhere becomes here”, works by four Korean artists are presented, which represent heterogeneous positions and engage with the passage of time. All the artists were born after the Korean War, and socialized in the South.

 

Deokyeoung GIM
Time for Parasites
Tumour-like formations shoot out from the surfaces of his objects and works. Exuding energy, they overcome the tension between exterior and interior. Gim describes these proliferations as parasites, which are no longer controllable and are placed a social context. These latent, energized and ambiguous proliferations are at any time capable of breaking through the surface and transform society.

 

NA Hyun
Questions of the Past
The starting points of NA Hyun’s art are historic events, which oscillate between reality and fiction. The events are reconstructed, documented, and presented with installations, photographs, and videos. Located between past and present, his works engage with questions about construction and reconstruction.

 

Hojun SONG
Democratization of the Future
Hojun SONG is also known as OSSI (Open-Source Satellite Initiative), which is also the name of his project. Instead of art, SONG studied electrical engineering and computer science at an elite university in Korea. With his social science actions/performances, he asks questions and demands that those in possession of military, political, and economic knowledge should enable access to information and the democratization of knowledge.

 

WON Seoung Won
Complexity and Humour of the Past and Present
WON Seoung Won’s works are full of different motifs, with mostly bright colours, in the composition and style of the old masters. They are a strange mixture of European composition and her fairytale-like perspective, which reference to her desires, obsessions, and her past. Won’s works not only refer to the obsessive view of her past and her subjective perception, but also reveal a differentiated and sceptical position toward her utopian approach and experience of space.

 

YANG Jinwoo

 

The works provide insights into an unknown side of ideology and (in)visible areas and territories. In this way the project “Latex Ideology” achieves a new level in addressing contemporary positions in art.
Jung Me Chai, 2014

 

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Latex Ideology
Das auf seltsame Weise bizarre Nord Korea, genauer gesagt der Diktator, versucht unter den Namen der Juche-Ideologie krampfhaft sein dynastisches Regime zu erhalten. Das Wort Juche bedeutet im Koreanischen Selbstständigkeit oder Eigenmächtigkeit in der Interprätation des Marxismus-Leninismus. Hier wird die kommunistische Lehre so verwendet, dass es dem Regime in Nord-Korea passt. Die Juche-Ideologie schmiegt sich wie Latex der darunter liegenden Form an. Gleichsam einer »zweiten Haut« soll sie vor »Infektionen und giftigen/negativen« Substanzen (Einflüssen) schützen.

 

Im Juli 1953 wurde zwischen Nord und Süd Korea ein Waffenstillstandsabkommen abgeschlossen. So gesehen befinden sich nach 61 Jahren die Landesteile Koreas offiziell heute noch im Kriegszustand. In 2013 drohte der junge, pausbackige Diktator Kim Jong-un, Enkelsohn von Kim Il Sung, einen Angriff mit Mittelstreckenraketen an und selbst den USA mit einem Atomkrieg. Bei allem Respekt vor der Unberechenbarkeit und der Gefahr die von diesem Regime ausgeht bietet Kim Jong-un westlichen Medien reichlich Gelegenheit zur Satire und Unterhaltung.

 

Der Informationsfluss aus Nordkorea ist nach wie vor extrem kontrolliert. Informationen und Bilder sind streng zensiert, so dass Nordkorea zu einem Fantasie-Staat (Nowhere) geworden ist, der nur in unserer Imagination existiert. In der südkoreanischen Kunstszene gibt es unterschiedliche und eigenständige Positionen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Nordkorea bleibt dabei in seiner Gesamtheit das am wenigsten bekannte Land auf der Erde, dessen Kunstszene nahezu unbekannt oder nicht existent ist.

 

Für 4. Mediations Biennale „When nowhere becomes here“ werden die Arbeiten von 4 koreanischen Künstler gezeigt, die heterogene Positionen und Abarbeitung der Zeit vertreten. Die Künstlerinnen und Künstler wurden nach dem Koreakrieg geboren und im Süden sozialisiert.

 

Deokyeoung GIM
Zeit für Parasiten
Tumorartige Formationen schießen aus den Wänden seiner Objekte und Arbeiten aus. Sie überwinden voller Energie die Spannung zwischen Äußerem und Innerem. Diese massiven Wucherungen bezeichnet er als Parasiten, die nicht mehr kontrollierbar erscheinen und von ihm in einen gesellschaftlichen Kontext gestellt werden. Diese latenten, einergiegeladenen und zweideutigen Wucherung sind in der Lage jederzeit die Oberfläche zu durchbrechen und die Gesellschaft zu transformieren.

 

NA Hyun
Fragestellung der Vergangenheit
Die Ausgangspunkte seiner Kunst sind historischen Ereignisse, die sich zwischen Wirklichkeit und Fiktion bewegen. Diese Ereignisse werden rekonstruiert, dokumentiert und mit Installationen, Fotos und Videos präsentiert. Zwischen Vergangenheit und Jetzt, Fragestellungen der Konstruktion und Rekonstruktion sind Schwerpunkte seiner Arbeiten.

 

Hojun SONG
Demokratisierung der Zukunft
Er ist bekannt auch als OSSI (Open-Source Satellite Initiative), welcher gleichzeitig der Name seines Projektes ist. Anstelle Kunst hat er Electrical Engineering and Computer Science an einer Elite-Universität in Korea studiert. Durch seine sozialwissenschaftlichen Aktionen/Performance stellt Fragen und fordert Wissensinhaber aus Militär, Politik und Wirtschaft zur Offenlegung und Demokratisierung des Wissens auf.

 

WON Seoung Won
Komplexität und Witz der Vergangenheit und Gegenwart
Ihrer Werke sind von unzähligen Motiven, mit meist fröhliche Farben in der altmeisterlichen Komposition, bevölkert. Es ist eine seltsame Mischung aus der europäischen Komposition und ihrer märchenhaften Perspektive, die auf ihre Sehnsucht, Obsession und Vergangenheit hinweist. Ihre Werke beziehen sich nicht nur auf den obsessiven Blick auf Ihre Vergangenheit und ihre subjektive Wahrnehmung, sondern auch auf eine differenzierte und skeptische Haltung utopischer Denkansätze und Raumerfahrung.

 

YANG Jinwoo


Die Arbeiten ermöglichen einen Einblick in die unbekannte Seite der Ideologie und der (un)sichtbaren Räume und Territorien. So öffnet sich durch das Projekt „ Latex Ideology “ eine neue Stufe in der Auseinandersetzung mit Positionen von heute.

Jung Me Chai, 2014

 

 

 

 

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Seoung Won Won "Sceptical Orgy"
 
Opening

21st March 7 pm



 

Artist talk


22nd March 5 pm


Moderation: Peter Schiering

Journalist (TV), Chairman SALON NEUCOLOGNE e.V.

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